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 Nabelschnurblut
Schwanger zu sein und sich auf Nachwuchs zu freuen, gehört zu den schönsten und spannendsten Erfahrungen des Lebens. Die Schwangerschaft ist zugleich eine Zeit des Planens und Vorbereitens: Was benötigen wir? Wie können wir für unser Kind das Beste tun?

Ein wichtiges Thema in diesem Zusammenhang sind Stammzellen aus dem Nabelschnurblut. Aber was sind Stammzellen? Was können sie und was hat Ihr Kind eventuell davon?
 Redaktion Nabelschnurblut
Was sind Stammzellen?
Man könnte Stammzellen als natürliche Alleskönner bezeichnen. Sie sind noch nicht auf eine bestimmte Entwicklung festgelegt und können daher für „Reparaturen“ und zur Bildung und Erneuerung unterschiedlichster Gewebe im Körper eingesetzt werden.

Jeder Mensch trägt Stammzellen in sich – sein ganzes Leben lang. Sie bewirken, dass sich die Zellen der Magenschleimhaut beispielsweise jede Woche erneuern, die roten Blutzellen im Abstand von etwa hundert Tagen. Darüber hinaus werden Stammzellen auch durch Verletzungen oder Krankheiten aktiviert, um Schäden zu reparieren.

Allerdings sind die meisten Stammzellen im Körper eines Erwachsenen nicht mehr sehr flexibel. Sie sind bereits sehr darauf festgelegt, sich zu einem bestimmten Zelltypus zu entwickeln, z.B. zu einer Blutzelle oder einer Knochenzelle. Hinzu kommt: Genau wie der Mensch, altern auch Stammzellen und verlieren ihr Heilungspotential. Das zeigt sich unter anderem daran, dass Wunden oder Knochenbrüche bei Kindern viel schneller heilen als bei älteren Menschen.



Was ist das besondere an Nabelschnurblut?
Zur Geburt erhält Ihr Kind ein ganz besonderes Geschenk: junge und vital Stammzellen. Da sie zum Zeitpunkt der Geburt gewonnen werden, sind sie so alt wie das Neugeborene. Genau wie dem Baby stehen diesen Stammzellen noch viele Entwicklungsmöglichkeiten offen.

Außerdem kann man Nabelschnurblut einfach und völlig unbedenklich nach der Abnabelung gewinnen. Wird es dann eingefroren, steht es über Jahrzehnte für die Therapie von Krankheiten zur Verfügung. Das macht Nabelschnurblut zur idealen Stammzellquelle.



Nabelschnurblut: Was kann man damit machen?
Stammzellen werden bereits seit 50 Jahren medizinisch genutzt. Die wichtigste Anwendungsmöglichkeit ist zurzeit die klassische Stammzelltransplantation zum Beispiel im Rahmen der Behandlung schwerer Krebserkrankungen (Lymphome, solide Tumore, Leukämien). Je nach Art der Erkrankung greifen die Ärzte bei der Behandlung auf eigene Stammzellen des Patienten oder fremde Stammzellen zurück. Allein in Europa erhalten jedes Jahr rund 30.000 Menschen eine solche Stammzelltransplantation.

Die am häufigsten genutzte Stammzellquelle ist heute noch das Knochenmark. Allerdings setzen Ärzte inzwischen verstärkt auf Nabelschnurblut-Stammzellen, weil sie im Gegensatz zu Knochenmark-Stammzellen einfacher zu gewinnen, schneller verfügbar und besser verträglich sind.

Künftig erwarten sich Ärzte weitere Einsatzmöglichkeiten für Stammzellen. Sie sollen bei Volkskrankheiten helfen, Gewebe oder Organe zu regenerieren. Einige Anwendungen werden bereits in Studien getestet. So haben Ärzte in Rostock, Düsseldorf oder Jena Herzinfarktpatienten mit eigenen Stammzellen behandelt. In Zusammenarbeit mit der Medizinischen Hochschule Hannover sind bereits Kindern mit einem angeborenen Herzfehler neue Herzklappen eingepflanzt worden, die zuvor mit Hilfe ihrer eigenen Stammzellen hergestellt worden waren. In den USA gibt es bereits Berichte über erfolgreiche Behandlungen von jugendlichem Diabetes oder Hirnschädigungen. Auch hier wurden die eigenen Stammzellen der Kinder eingesetzt. Momentan sind diese Verfahren noch in der Erprobung. Forscher arbeiten jedoch mit Hochdruck daran, Therapien mit Stammzellen in einigen Jahren routinemäßig anwendbar zu machen.

Hier www.vita34.de erfahren Sie mehr zu den besonderen Fähigkeiten, zur Gewinnung und zur Anwendung von Nabelschnurblut-Stammzellen.



VITA 34 – Deutschlands führende Nabelschnurblut-Bank. Seit 1997
VITA 34 ist mit über 47.000 (Stand 02/2008) zufriedenen Kunden und über zehn Jahren Erfahrung Marktführer auf dem Gebiet der Nabelschnurblut-Einlagerung im deutschsprachigen Raum. Da nur ein hochwertiges Präparat im Falle einer Erkrankung hundertprozentig verwendbar ist, hat VITA 34 alle Verfahren, die heute zu den Standards auf dem Gebiet der Nabelschnurblut-Einlagerung gehören, gemeinsam mit den Gesundheitsbehörden entwickelt.

Mehr Infos finden Sie in unseren Geschäftsempfehlungen


Bild: www.vita34.de
Frau Dr. rer. nat. Petra Rauprich
Im Experteninterview beantwortet Frau Dr. rer. nat. Petra Rauprich die wichtigsten Fragen zum Thema Nabelschnurblut. Die Biologin ist Schulungsbeauftragte bei VITA 34 und organisiert deutschlandweit die Schulung von Ärzten, Krankenschwestern und Hebammen in der fachgerechten Entnahme von Nabelschnurblut. Sie schafft damit die Voraussetzungen, dass die Kliniken Nabelschnurblut entnehmen dürfen und von den Arzneimittelbehörden zertifiziert werden. Frau Dr. Rauprich hat jahrelang in der Kinderonkologie der Medizinischen Hochschule Hannover sowie in der Unikinderklinik Göttingen gearbeitet und geforscht.
Was ist das Besondere an Eltern Nabelschnurblut?
Dr. Petra Rauprich: Wenn man Stammzellen benötigt, sind die eigenen Stammzellen in der Regel die erste Wahl. Außerdem sind junge Stammzellen potenter und wandlungsfähiger als alte Stammzellen. Durch die Einlagerung von Nabelschnurblut bekommt ein Kind beides - junge und eigene Stammzellen. Diese stehen ihm bis ins hohe Alter zur Verfügung.

Kann die Entnahme des Nabelschnurblutes in jedem Krankenhaus durchgeführt werden?
Dr. Petra Rauprich:
Das Krankenhaus muss mit dem Unternehmen, welches das Nabelschnurblut aufbewahrt, eine arzneimittelrechtliche Vereinbarung haben. Außerdem müssen die Klinikmitarbeiter geschult sein. VITA 34 erfüllt diese Voraussetzungen flächendeckend in ganz Deutschland fast 90% aller Krankenhäuser und rund 9.000 Klinikmitarbeiter sind von meinen Kollegen und mir direkt vor Ort geschult worden.

Wie wird die Nabelschnurblutentnahme durchgeführt?
Dr. Petra Rauprich:
Wenn das Kind geboren ist, wird die Nabelschnur durchtrennt. Aus dem Nabelschnurrest, der noch mit der Nachgeburt verbunden ist, wird anschließend das Blut entnommen. Für Mutter und Kind ist das völlig risiko- und schmerzlos.

Wofür kann man Nabelschnurblut heute schon anwenden?
Dr. Petra Rauprich:
Vor allem im Bereich der Krebstherapie und der Blutbildungsstörungen werden Stammzellen jedes Jahr bereits tausendfach angewendet. In zwei von drei Fällen werden dabei die eigenen Stammzellen verwendet. Außerdem gibt es bereits gute Erfahrungen bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen und Herzerkrankungen mittels Stammzellen. Hier sind die eigenen Stammzellen generell die erste Wahl.

Und was wird künftig mit Nabelschnurblut möglich sein?
Dr. Petra Rauprich:
Aus eigenen Untersuchungen bei VITA 34 wissen wir, dass Nabelschnurblutzellen sehr gut zur Behandlung von Schlaganfall und Herzinfarkt geeignet sind. Außerdem sind Stammzellen aus Nabelschnurblut in experimentellen Studien bereits erfolgreich zur Therapie von Diabetes, Leberschäden oder Arteriosklerose verwendet worden. Das alles sind Zivilisationskrankheiten, für die es heute keine Heilung gibt.

Kritiker werfen Ihnen vor, Sie machen ein Geschäft mit der Angst?
Dr. Petra Rauprich:
Es ist ein menschliches Bedürfnis sich abzusichern. Obwohl ich weiß, dass ich ein guter Autofahrer bin, habe ich eine Vollkasko-Versicherung. Natürlich hoffen unsere Kunden, dass ihre Kinder gesund bleiben. Dennoch möchten sie ihre Kinder absichern. Durch die Einlagerung von Nabelschnurblut hat ein Kind ein Leben lang den Zugriff auf junge, körpereigene Stammzellen. Das ist in meinen Augen kein Zeichen von Angst, sondern von Verantwortung.

Würden Sie allen Eltern empfehlen, für die Zukunft ihrer Kinder Nabelschnurblut einzulagern?
Dr. Petra Rauprich:
Ja. Nur zur Geburt haben wir die Chance, unsere eigenen Stammzellen so einfach und risikolos zu gewinnen. Zudem enthält Nabelschnurblut die jüngsten Stammzellen, die man im Leben eines Menschen bekommen kann.


Bild: www.vita34.de
VITA 34 – Deutschlands führende Nabelschnurblut-Bank
VITA 34 ist Marktführer auf dem Gebiet der Nabelschnurblut-Einlagerung im deutschsprachigen Raum und arbeitet ausschließlich nach den höchsten deutschen Sicherheits- und Qualitätsstandards für die Stammzellaufbewahrung.

Langjährige Erfahrung - seit mehr als 10 Jahren
Als führende Nabelschnurblutbank in Deutschland seit 1997 hat VITA 34 die heutigen Qualitäts-Standards gemeinsam mit den Behörden entwickelt und investiert ständig in neue Technologien. Seit 1997 wurden über 47.000 (Stand 02/2008) Stammzellpräparate bei VITA 34 aufbereitet. Diese Erfahrung und Qualität wurde in hunderten Anwendungen im Rahmen von Studien sowie mehreren erfolgreichen Transplantationen von Kindern bestätigt.

Eigenes Speziallabor
Ob Aufbereitung, Lagerung oder permanente Kontrolle des Nabelschnurblutes: Alle Arbeitsschritte werden im eigenen, von den Gesundheitsbehörden akkreditierten Stammzell-Labor unter ständiger Kontrolle durch geeignetes Fachpersonal durchgeführt. Verfolgen Sie hier virtuell jeden Arbeitsschritt der Experten von VITA 34 im Gläsernen Labor.

Zertifizierte Kliniken
Rund 9.000 Ärzte, Krankenschwestern und Hebammen in etwa 900 von 950 Entbindungskliniken hat VITA 34 umfassend und persönlich in der fachgerechten Nabelschnurblut-Entnahme geschult und gemeinsam mit den Arzneimittelbehörden zertifiziert. Wo immer Sie Ihr Kind zur Welt bringen, haben Sie deshalb mehrere Kliniken für eine Nabelschnurblut-Entnahme zur Auswahl.

Garantierte Sicherheit für ein halbes Jahrhundert
Gemeinsam mit führenden Versicherungen bietet VITA 34 die sichere und langjährige Lagerung des Nabelschnurbluts. Die Generali Versicherungs AG garantiert, dass das Nabelschnurblut Ihres Kindes auch im Falle einer Insolvenz von VITA 34 fachgerecht aufbewahrt bleibt- und das über einen Zeitraum von 50 Jahren. Die Allianz sichert die Haftung rund um das Thema Nabelschnurblut ab.

TÜV-geprüfte Betreuung
Das Expertenteam von VITA 34 berät Sie vom ersten Anruf bis zum möglichen Anwendungsfall kompetent und seriös. Die hohe Qualität der Beratung und die Zufriedenheit der Kunden von VITA 34 wurde vom TÜV SÜD geprüft und mit „sehr gut“ bewertet.

Wenn Sie Fragen zur Nabelschnurblut-Einlagerung haben, beraten Sie die Kolleginnen und Kollegen von VITA 34 gern unter der kostenfreien Rufnummer 0800 - 034 00 00. Oder VITA 34 sendet Ihnen kostenfrei und unverbindlich Infomaterial zum Thema Nabelschnurblut zu. Dann können Sie alles in Ruhe zu Hause mit dem Partner nachlesen.


Webseite:
http://www.vita34.de

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